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23. Juni 2015

Ein letzter Post. Ein langer, aber letzter.

Wirklich, der letzte.
Ich lasse meinen Blog aktiv, jeder kann seit Beginn der Krankheit, bis zu meinem jetzigen Zeitpunkt alles lesen, es ist mir egal, was andere darüber denken.
Ich wurde so niedergemacht, so ausgeschlossen, so gemobbt und belästigt.
Es ist mir egal, es ist mein Leben. Diese Tatsache, das dieses Leben eine reine Zeitverschwendung ist, habe ich mittlerweile mehr als genug zu spüren bekommen.
Ich weiß nicht wofür ich lebe, für wen ich lebe, oder ob ich überhaupt lebe. Man könnte es eher existieren nennen.
Ich bin ein Ding, ein Etwas, keine Ahnung, jedenfalls gehöre ich hier nicht hin, ich bin für dieses Leben nicht gemacht. Man hat mich nie gefragt ob ich leben will, man hat mir nie beigebracht wie es ist zu lieben, zu leiden, zu leben.
All das, sind die wichtigsten Teile des Lebens, die ich einfach nicht auf die Reihe bekomme.
Ich liebe zu viel, und versuche das Unmögliche möglich zu machen, will geliebt werden, zwanghaft und ohne Zweifel. Ich möchte ''die Eine'' sein. Ich möchte für Jemanden das Beste sein. Möchte, das man sich bei mir wohl fühlt, wirklich wohl fühlt, ohne etwas dabei zu spielen.
Ich möchte bedingungslos geliebt werden. Aber ich werde es nicht, jedenfalls nicht von denen, die ich so sehr liebe.
Ich kämpfe so sehr darum, aber ich habe keine Hoffnung mehr darin, das man mich lieben kann.
Man liebt kein Mädchen mit Narben. Man liebt kein Mädchen das täglich Alkohol und Tabletten in sich hineinschüttet damit sie in paar Stunden vor sich selbst Ruhe hat.Man liebt kein Mädchen was am liebsten so spirreldürr ist, das sie zu zerbrechen droht.
Man liebt kein Mädchen was jeden Tag weint. Man liebt kein Mädchen, das leidet.
Man kann dieses Mädchen nicht lieben, das kein Leben hat. Und dieses Mädchen bin ich. Ich bin es. Und das ist das Traurige.
ICH BIN DIESES MÄDCHEN WAS MAN NICHT LIEBEN KANN!
ICH!!
Und doch will ich es so sehr wie nichts anderes. Man muss mir nicht die Sterne vom Himmel holen, man muss mir keine Rosen schenken, keine Geschenke machen. Alleine diese kleinen Gesten z.B
einem Lächeln wenn man mich sieht, macht mich so glücklich wie nie zuvor.
Ihr wisst nicht, wie glücklich es mich macht, wenn man sich an mich schmiegt, mich in den Arm nimmt. Meine Definition von Liebe ist nicht groß, nicht riesig, sie ist klein und doch so bedeutend.
Aber mich liebt man einfach nicht. Und ich würde alles dafür geben, das man es tut. Ich HABE alles versucht. Ich habe mich verändert, verstellt, habe persönliches von mir gegeben um mein Vertrauen zu zeigen. Ich habe Briefe geschrieben, gezeichnet, habe so viel getan, vielleicht zu viel.
Ich denke einfach, ich bin zu viel, und es ist an der Zeit, kleiner zu werden.
Denn manchmal müssen wir nicht nur den Tod betrauern, sondern auch das Leben.

Liebe ist wie Wasser, die einen spielen damit, die anderen kämpfen drum.

Ich spule ein Jahr zurück und lasse euch einen Einblick in mein tiefstes Inneres.
Kurz vor meinem 19 Geburtstag schrieb ich in mein Tagebuch:
Bald werden alle glücklich sein. Es wird überall stehen. ''Sie wurde knapp 19 Jahre alt.'' Endlich alles beenden- wie schön das wäre. Glücklich werde ich sowieso nie wieder. Oder ich bringe mich am 10.8 um, dann würde es heißen :'' Alleine wurde die 18-jährige im Bett aufgefunden. Tot.''
Ich möchte alles aus mir heraus reißen, ich möchte schreien, so laut, das es die ganze Welt hören kann. Möchte raus, raus, raus hier''

Jetzt ist bald ein Jahr vergangen und jeden Tag habe ich Gedanken an den Tod.
Das ist doch kein Leben. Ich renne von Therapie zu Therapie, von Klinik zu Klinik, und was hat es bisher gebracht? Ich hasse mich mehr den je, kann mich nicht ab, verabscheue mich und mein Leben. Es ist grausam. Ich will gar nicht das man Mitleid hat oder das man meine Gedanken nachvollziehen kann.
Ich will nicht, das man mich aushält, weil man Angst um mich hat. Es ist viel schöner, wenn man bei mir ist, weil man es gerne möchte.
Es ist so ein bewältigendes, wunderschönes Gefühl wenn Jemand gerne bei mir ist.
Wisst ihr, es fehlt mir so sehr, das ich kein Zuhause habe. Klar, ich habe eins, ich sitze ja immerhin hier und schreibe diesen Post, aber ist das ein Zuhause?
Ich bin nicht glücklich, ich bin einsam, so einsam ... Es zerbricht mich...
Man ist nur bei mir geblieben weil ich ihnen leid tat. Diese Phase ist vorbei, denn so sehe ich, wer wirklich, zu mir steht. Und wer jetzt noch da ist, diese Menschen schätze ich so sehr.
Ihr seit die wertvollsten Menschen in meinem Leben und ich danke euch, für jede Sekunde die ihr mit mir verbracht habt. Wenn ich Verabredungen abgesagt habe, lag es nie an euch, sondern an mir, weil ich wieder in diesem Loch saß und mich nicht der Außenwelt stellen wollte, weil ich Angst hatte.
Ihr seid so wertvoll, ihr seid.. wunderbar und einzigartig, jeder auf ihre eigene Art und Weise. Ich liebe euch für das, was ihr getan habt. Und das war: Ich habt mich so genommen wie ich war.  Ich weiß zwar nicht, ob ich mich verstellt habe, ich weiß nicht, ob ich alles richtig gemacht habe, wahrscheinlich nicht, aber ihr ward doch irgendwo da.

Ich hatte so eine Angst zu versagen, das ich nicht genug bin.
Und doch, bin ich zu viel.
Ich bin einfach zu viel.
ZU VIEL.

Wie oft schreib ich in mein Tagebuch : ''Lasst mich endlich sterben!''. Ich bin Herr meiner eigenen Person.
Ich hatte Hoffnung, irgendwo ist da immer noch eine, aber diese ist so winzig das ich mich daran nicht mehr festhalten kann.
Hoffnung ist Naivität, nur anders geschrieben.Man hält sich an der Hoffnung fest, die gar keine ist. Die gar nicht mehr existiert.
Der Verstand sagt einem irgendwann das es unmöglich ist, weiter zu hoffen, doch das Herz hofft weiter, bis zum letztem Atmenzug. Man hofft weiter und zerbricht immer mehr an der Hoffnung- egal welche es ist.
Bei mir war es die Liebe. Freundschaftliche Liebe, wirkliche Liebe, väterliche Liebe.
Ich möchte lieb gehabt werden, Papa.
Ich möchte lieb gehabt werden.
Nur lieb gehabt werden.


Widmen wir uns meiner Erkrankungen.
Ich kann es nicht immer und immer wieder damit entschuldigen, jedoch stecken diese Krankheiten und Süchte in mir, oder?
Darf ich nicht sagen, das ich das nicht absichtlich gemacht habe, sondern weil meine Krankheit es wollte? Ich weis  es nicht.
Ich weiß es wirklich nicht.
Dazu habe ich ein ganz besonderes und wahres Zitat gefunden, was sehr auf mich zutrifft, nicht nur auf mich sondern vielleicht auf jeden Borderliner.
Ich will nicht alle in einen Topf schmeißen und den Deckel drauf hauen.

Diese Wut ist eine Reaktion auf eine vermeintliche Ablehnung, die ich besonders stark spüre, denn die schlimmste Angst eines Borderliners ist: Verlassen zu werden...


Und es ist, genau DAS. DAS ist es.
Ich habe Angst, schreckliche Angst. Jeden Tag. Jeden Abend,jede Nacht. Ich gehe um 5-7 Uhr Morgens schlafen.
Früher geht nicht, denn ich denke, wenn ich früher schlafe, muss ich noch mehr in mich hineinschütten um am Ende bis in die Abendstunden zu schlafen. Der Tag bringt mich um den Verstand. Ich weiß nicht was ich mit mir anfangen soll.
Ich habe Angst, tagsüber schon in Depressionen zu verfallen, wo ich weiß, das sie Abends genauso da sind, wie am Tag. Also schlafe ich tagsüber, um nur ein paar Stunden Leere zu spüren. Es klingt so nach Selbstmitleid. Aber das ist es nicht, ich beschreibe nur das, was ich erlebe. Und das ist die Leere.
Lieber Abends ein paar Stunden, wo es Niemand mitbekommt, als Tagsüber wo ich jeden damit nerven könnte. Es ist nun einmal so. Es gibt keine Tage bei mir, nur Nächte. Grausame Nächte, in den ich mich ertränke.
Und jeden Abend ist es das Gleiche Ritual, ich schreibe in mein Tagebuch, schreibe und schreibe.
Trinke ein wenig, nehme Tabletten, nehme Schlafmitttel, esse Wassereis damit ich nicht zu sehr zunehme, und anstatt zu essen und zu erbrechen.
Ich trinke.... mir wird schwummrig, ein Zeichen, das es gleich los geht.
Dann nehme ich gegen Übelkeit, Kopfschmerzen und Magenschmerzen Tabletten, dann kommen die Beruhigungsmittel und Schlaftabletten. Wach bin ich immer noch.
Auch jetzt habe ich diese Routine schon hinter mich gebracht.
Vielleicht bin ich gerade deswegen jetzt so ehrlich.
Ich weiß es nicht.
Später, wenn ich denke, ich halte es nicht mehr aus, kommen die Schlafmittel, Überdosis. Jeden Tag.
Ich stolpere über Sachen, denke nicht mehr nach, versuche mich in mein Bett zu verkriechen, schalte alles aus, damit ich nicht vom Licht geweckt werde.
Das alles bekomme ich rechtzeitig noch hin.
Sobald ich liege, wird mir schwindelig, auch jetzt ist mir schwindelig, und ich bin alleine, und würde gerne weinen und all das Jemanden erzählen, alles erzählen, damit alles aus mir heraus ist.
Aber wer ist schon um 2:00 Uhr Nachts wach um all das zu lesen? Niemand.
Und das will ich auch gar nicht.
Ich bin gerne alleine und doch wieder nicht. Jetzt bin ich gerne alleine, weil ich mich für meinen Zusand schäme, so sehr.
Ich bin so tief gesunken.


Ich habe Angst, du könntest mit einer Anderen auf der Bank sitzen. Ich habe Angst, die Bank könnte nicht mehr dort stehen.
Ich habe Angst Du könntest meinen Namen vergessen oder nicht mehr die Zeit haben, dir anzuhören, was ich dir zu sagen habe. Ich habe Angst, nicht zu wissen wie ich es Dir sagen soll. Aber ich werde mir deine Worte vorstellen, auch wenn sie nicht real sind, die ich nie gelesen habe und ich werde mich von ihnen wärmen lassen - immer wenn ich Angst habe - immer wenn es dunkel ist. 
Was rede ich eigentlich?
Mein Leben dreht sich um eins, und doch um nichts, und doch um so viel. Es gibt eine wunderbare, unvorstellbare besondere und wunderschöne Person. Ihr glaubt nicht wie ich dieser Person verfallen bin. Einfach so. Ich bin so fasziniert von ihm. Für mich ist diese Person das schönste was es auf dieser Erde gibt. Seine Existenz ist das,  was diese Welt ein wenig schöner macht und meine Welt noch viel schöner, vielleicht zu der schönsten.
Und ich? Ich zerstöre alles mit den Worten die ich schreib, weil ich verzweifelt war.
Es waren so viele Situation, wo er nicht gegangen ist, da war, bei mir.
Ich habe diesem Menschen so viel zu verdanken. Alleine, weil wir so viel zusammen erlebt haben und es nie langweilig wurde.
Ich weiß was es jetzt bedeutet und was es ausmacht, einen Menschen mit all seinen Macken und Kanten lieb zu haben.
Und ich, ich bin einfach zu viel, und das kann ich verstehen. Wie schon gesagt, ... wer kann ein Mädchen lieben was so tief gesunken ist?
Manchmal, wenn ich so einsam wahr, das wünschte ich mir sehr, das die Tür auf geht und Jemand dort stehen würde. Und selbst HEUTE hoffe ich noch darauf, so kindisch und albern es ach klingt.
Selbst, weil ich weiß, das es nie passieren wird, einfach, weil, ich.. nicht.. leben.. kann...
Und ich möchte das diese Menschen, die mir so viel bedeuten, so viel Leben haben, wie sie aushalten können. Und ich möchte das ER ein glückliches und unbeschwertes Leben führt. Und wenn es ohne mich besser ist, bin ich damit zufrieden, Hauptsache dieser Mensch lebt sein gottverdammtes Leben wie er es will, das er glücklich ist, so glücklich wie niemand anders.
Und wisst ihr?
Ich habe diesen Kontakt beendet. Hab einen Text geschrieben, erst vor ein paar Stunden, ich habe geweint weil es mir so weh tat, weil auch noch der Teil mir entrissen wird, aber ich beendete alles. Den Kontakt, irgendwie alles, glaube ich. Ich glaube, ich will alles beenden. Ich glaube, das ich es nicht mehr schaffe. Ich will nicht zerstören, wo ich selbst schon so gut dabei bin. Ich möchte jedenfalls das andere, besonders er, so glücklich wird, wie ich es wahrscheinlich nie sein werde. Ich lüge nicht, es ist mein Wunsch.
Und ich bitte Gott, auch wenn ich nie bete, das er, und all die Menschen die ich liebe, glücklich werden, so glücklich.


Mein Tagebuch kreist um die Essstörung,um Freunde, um ihm, um meinen Papa, um die Depressionen, um den Druck mich zu Schneiden, um die Gedanken, mich umzubringen, um die Gedanken, wie lange ich noch lebe, um meine Narben, um meine Tabletten, um den verzweifelten Versuch geliebt zu werden.

Wieso ich nicht wirklich rede, alles ausspreche? Mich an einen Tisch setze und alles erzähle?

Warum sind Menschen wohl immer so still?
Weil sie nichts mehr haben worüber sie erzählen können. Weil ihnen alles genommen wurde, was früher ihr Leben ausgemacht hat.


Ich möchte leben, kann es mir aber nicht vorstellen, das es jemals möglich ist.
Ich weiß nicht, wie das geht, ich weiß nicht wirklich was Leben bedeutet. Denn jedes Mal, wenn ich dachte, es geht bergauf, fiel ich so tief. Es gibt einen Tag, der mich glaube ich niemals loslassen wird.
Ich will nichts näher beschreiben.
Es ist mir etwas schlimmes, scheußliches, grauenvolles passiert. Und ich denke täglich darüber nach, ob es richtig war, dagegen an zu gehen.
Vielleicht war es richtig, aber was habe ich davon?
Im Endeffekt macht es nichts rückgängig, auch wenn ich es so sehr wünsche.
Ich denke, ich habe es einfach verdient.
Verdient. Verdient. Verdient.
Verdient, das mir Dinge passieren, die ich niemanden wünsche.
Ich fühle mich nackt und gedemütigt. Jeden Tag. Bilder im Kopf, Stimmen im Kopf, Gedanken dazwischen, Fragen, aber keine Antworten.
All das wird nie weggehen, niemals.
Und ich hab's verdient.


''Wie wäre es, hinzuhören? Wie wäre es, endlich mal die Augen auf zu machen ? Und zu sehen, das manche kurz vorm Fall stehen & eine Hand brauchen? Wie wäre es, zu schweigen, die Hände, des Gegenübers zu nehmen und sie zu halten?
Wie wäre es, wenn man hinsieht und merkt, was diese Welt mit meinem Meschen machen kann?
Wäre es nicht schön, wenn es für jeden, der nicht sieht, wie schön er ist, einen menschen gibt, der einem zeigt, das er Besonders & schön ist?''


Wisst ihr, ich glaube, das Schlimmste ist, von einer Person verlassen zu werden, für die man ihr Leben gegeben hätte.
Ist es nicht so? Ich glaube, jeder kennt es, diese Nähe, die jeder braucht, die bedingungslose Liebe, die man bekommt, das Gefühl, das man nicht immer perfekt sein muss, um für den anderen perfekt zu sein.
Ich habe so viele Fehler gemacht, habe provoziert, gedroht, ziemlich blöde Dinge abgezogen. Ich glaube, es war Hilflosigkeit. Und ich kann verstehen, wenn man genau dann geht. Wenn man nicht selbst in dieser Situation steckt fühlt man sich überfordert...
Ich verstehe das, akzeptiere das. Ohne wenn & aber.

Ich hatte so viele Ziele:
-Ich wollte Ballett tanzen, bin angemeldet und traue mich nur selten hin, weil ich Angst habe, schlechter zu sein
als alle anderen.
- Ich wollte mich tätowieren lassen, spare seit Monaten.
-Ich wollte Dinge erleben, die mich leben lassen
- Ich wollte die Liebe kennen lernen.
- Ich wollte aufhören Tabletten zu nehmen, aufhören mit dem Essen und Erbrechen, ich wollte diese Essstörung hinter mich lassen.
-Ich wollte ein wenig Glück verspüren, nur ein ganz klein wenig.

Ich wollt so viel. Viel zu viel. Hab mich selbst überfordert.
Ich überfordere mich. Wie soll es dann anderen gehen? Sicherlich nicht gerade besser. Sie verlassen mich, weil sie Angst haben.. Weil sie nicht die Verantwortung tragen wollen. Verständlich. Wer möchte das schon?

Aber..
Ich fühle mich so allein.
Ich weiß nicht wie dieser Post enden soll. Ich bedanke mich. Von ganzem Herzen an all die Follower, die mich trotz langer Pause von Schreiben, genauso aufgenommen haben, als wäre ich nie weg gewesen..
Ich danke euch, so sehr, ich seid wahre Helden und habt mir so oft Mut gemacht, auch dann, als ihr selbst am Boden ward. Ich schätze euch so sehr.
Ich danke so vielen, meiner Frau S., Meiner Mama, die jede Sekunde für mich opfern würde, -
Meinen Freunden, das sie mich nicht aufgeben haben, obwohl ich es längst getan habe. Es hilft aber nichts mehr. Ich bin so leer.
So Leer
Dieses Leben ist nicht für mich bestimmt, war es nie. Ich bin kein mensch der Leben kann. Leben... ist schwer. Und ich möchte nicht noch einmal Jahre damit verbringen um ein einigermaßen Leben zu führen. Ich habe keine Kraft mehr. Ich bin verloren. Ich bin das Nichts. Das Nichts, das zu viel ist.
                                           Du kämpst, Du fällst, Du machst weiter und das jedes verdammte mal.     
Und jetzt ..- bleibe ich liegen. Es muss ein Wunder geschehen, denn aufstehen ist so schwer, wenn man nicht mehr die Kraft dazu hat.
Diese Kraft, kommt nicht von irgendwo her.
Diese Kraft geben dir schöne Momente, schöne Erinnerungen, Ziele, Erfolge.
Falle 100 mal, stehe 100 Mal wieder auf. Falle 101 Mal- du bleibst liegen, weil alles, worum du gekämpft hast verschwunden ist. Die Hoffnung, die Liebe, das Leben.

.. Dich verlässt der Mut, wenn du merkst das dich jeder auf dieser Welt hasst. Mein Leben ist ein Witz, genauso wie ich..
Ich weiß nicht wofür es sich noch lohnt zu kämpfen, wenn alles verloren scheint. Es ist bitterkalt, so leer, so schwarz.



Niemand sagte noch etwas, es gibt so viele Sorgen bei mir,so viele Worte die ich aus Wut und Verzweiflung gesagt habe, nur, damit man bei mir bleibt. Jetzt ist es egal was ich sage, Niemand denkt auch nur einmal daran, das an meinen Worten viel Wahrheit hängt.
Niemand würde denken, das ich wirklich so 'leide'. Niemand nimmt noch irgendetwas ernst.
Man nimmt mich nicht ernst.
Man hört weg.
Es ist ihnen egal.
Und mir jetzt auch.


-Am liebsten wäre ich tot,sagte sie.
Es wurde ganz ruhig. Nur ein paar Vögel zwitscherten. Alle hatten es gehört, doch Niemand sagte etwas.

Das war mein letzter Post. Das ist das Ende von einem langen, harten Kampf gegen mich und  für ein Leben. Und ich habe verloren, bin gefallen und habe auf ganzer Linie versagt.Ich habe den Kampf verloren, und bleibe liegen, genau da, wo ich jetzt bin, weil ich keinen Zentimeter gehen will und kann. Ich weiß nicht wie es weiter geht, wahrscheinlich wird diese Geschichte hier und jetzte ein Ende nehmen. Ein endgültiges Ende, vielleicht bin ich bald nicht mehr da,nicht mehr hier, vielleicht bin ich bald im nirgendwo, wo mich niemand mehr findet, denn das ganze Leben, es macht keinen Sinn mehr. Vielleicht gebe ich genau jetzt auf. Vielleicht habe ich es schon längst, doch es kümmert niemanden.  Wirklich, niemanden. Es würde nicht einmal auffallen wenn ich weg wäre, tot wäre. Und mir ist es auch egal, so egal... & ich hoffe, ihr seid stärker als ich. Gebt nie auf! ♥

Ich wünsche euch alles Gute, passt auf euch auf. Ihr seid wichtig.

Danke♥

Kommentare:

  1. Liebes Ich denke an dich. Ganz fest. Bin da, lasse dich nicht alleine. Ich weiß dass ich da nicht der entscheidene Faktor bin, aber ich möchte dich wissen lassen, dass ich hier bin. Dass ich all deine Worte gelesen habe. Dass du mir wichtig bist, auch wenn du das nicht glaubst. Ich bin da und würde dir so gerne Kraft schicken. Liebe schicken. All das schicken, wonach du dich so sehnst.
    Fühl dich von mir in den Arm genommen ♥
    Sirène

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  2. Ich bin sprachlos. Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Ob du es überhaupt jemals lesen wirst. Worte wie "Alles wird gut" oder "Kämpfe" sind komplett Fehl am Platz, da ich selbst weiß, dass niemals alles gut wird. Und gerade dann, wenn man all das so gut nachvollziehen kann, kann man dennoch keinen Trost spenden. Man ist sich so nah, doch so fern. Falls du es wirklich lesen solltest, fühl dich umarmt. Jemand denkt an dich. Nicht nur für Minuten. Nicht nur für Stunden.
    Menschen, die sowas schreiben, bleiben in meinen Gedanken. Sie werden ein Teil. Weil sie das aussprechen, was in mir sitzt.

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  3. Es ist traurig, was du schreibst, doch deine Worte sind ehrlich. Nicht nur hier, sondern Überfall auf deinem Blog, ich bewundere das, auch das ist eine Stärke. Stärke, die du im wahrem Leben vielleicht nicht hast, aber du hast an sich eine tolle Art und freue mich hier mit gelesen haben zu dürfen.
    Wie auch immer es nun mit dir weiter geht, ich wünsche dir dass nur gutes. Wie auch Libertad schrieb, denke ich dass Floskeln nichts bringen, doch ich möchte dass du weißt dass auch ich an dich denke und dass du für mich keineswegs wertlos oder egal bist.
    Iwik

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  4. es tut mir so leid, dass es dir so schrecklich geht. :( ich weiß auch gar nicht, was ich sagen soll. ich hoffe du findest deinen lebenswillen wieder. ich wünsch dir allesalles liebe.

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  5. auf youtube bleibst du aber aktiv oder? ich kann ohne deiner Favoriten playlist nicht leben :D

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  6. Weiß gar nicht was ich sagen soll... das ist so unglaublich traurig :(
    Auch mir bist du auf jeden Fall nicht egal und nicht zu viel! Auch wenn das wohl keinen Unterschied macht, immerhin "kenne" ich dich nur von Blogger.

    Aber du kannst mir wenn du magst auch gerne eine Mail schreiben wenn du jemanden zu reden brauchst. Ich höre gerne zu!
    katharina.pomrehn@hotmail.de
    Ist nur ein Angebot :)

    Ich denke oft an dich ♥

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    1. Sag doch so etwas nicht. Ich sehe es nicht als Selbstmitleid, wenn man irgendwann einfach nicht mehr kann.
      Ich wünsche dir so sehr, dass es irgendwann doch wieder besser wird. Ein "alles wird gut", so etwas kann ich nicht sagen, denn es gibt Dinge, die werden nie wieder gut, das weiß auch ich. Aber ich wünsche dir, dass es für dich auch wieder leichter werden wird. Dass du nicht all die Jahre umsonst gekämpft hast.

      Schön dass du sie dir aufschreibst :) kannst mir wirklich jederzeit schreiben, wenn dir danach ist- ohne Angst, dass du stören könntest oder so. Ich höre immer gern zu und hab ein offenes Ohr.
      Und wenn du nicht magst, dann ist das genau so okay. :)
      So oder so, du bist nicht alleine. Zumindest hier in der Blogger- Welt sind viele Menschen, die an dich denken und denen was an dir liegt, mich eingeschlossen.

      Eine liebe und hoffentlich ein wenig tröstende Umarmung♥
      Kathi

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    2. Du... ich hoffe, es bedeutet nicht das, was ich insgeheim fürchte :( Irgendwie klingt dieser Post so danach...

      Ich freue mich, wenn meine Worte wenigstens eine kleine Freude für dich waren.
      Du bist ein genauso wertvoller Mensch, auch wenn du das gerade nicht so sehen kannst. Du bist liebenswert und wertvoll. So wie du bist!

      Ich drücke dich <3
      deine Kathi

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    3. Mensch...ich weiß echt nicht, was ich sagen soll :(
      Wie geht es dir gerade? Schaust du hier noch rein?

      Alles Liebe <3

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  7. Du hast mich auf Facebook bzw weisst wie ich da heisse, du kannst mir immer schreiben <3
    Ich finde es mega toll das du schon ein ganzes Jahr weiterlebst obwohl es überhaupt nicht einfach ist.
    Ich kann nicht viel schreiben, weil es einfach so so viel ist. Schade das das jetzt das letzte mal ist, dass du hier schreibst..
    Ich wünsche dir alles gute♥

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  8. Ich hoffe du tust nicht das wonach es sich irgendwie anhört?! ): du hast nur ein leben.. Genieß es. Leb deine Träume.. Tanze Ballett, ich bin sicher du bist wundervoll im tanzen.. Lass dich tätowieren! Sei einfach wie du bist.. Du bist mehr als eine Sucht, eine essstörung oder Depressionen.. Du bist schön und stark und liebenswert,vergiss das nie.. Du magst Sachen erlebt haben, die dich vermuten lassen, dass es nicht so ist..Aber haben wir das nicht alle? .. Du wirst geliebt und du kannst dein Leben leben wie du willst.. Du kannst glücklich sein und hast es verdient.. Ich glaub an Dich.. Bitte gib niemals auf!
    Laura

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  9. Ich hatte das Gefühl, dass du dir das Leben nehmen wolltest. Entschuldige, wenn ich das jetzt so frei heraussage...
    Um, Du hast Recht. Wenn man denkt, man ist unten angekommen, wird es meist noch schlimmer.
    Ich wünsche dir mega viel Kraft und Liebe. Wenn du reden willst, ich bin immer da. <3

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  10. ich finde wirklich schade, dass du mit dem bloggen aufhören willst, wäre es nicht doch ein gutes ventil für dich, um druck abzulassen? bitte denk nicht, dass du hier nicht mehr bloggen kannst, nur weil das hier "letzter post" heisst. wenn du doch wieder zurückkommen willst, weil du das brauchst oder willst, sind wir alle noch da.

    xxx

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  11. fuck mkr gehts genau wie dir :* stay strong und melde dich mal bei wa oder fb

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  12. Schade, dass es dein letzter Post ist, aber es ist okay. Ich danke dir auch für deine Worte, die wir ausgetauscht haben und schreiben kannst du mir auch gerne immer wieder (hast ja meine nr), auch wenn wir vll in verschiedenen Welten leben und ich sehr bald wieder 10.000km weit weg von Deutschland sein werde. Ich freue mich immer über Nachrichten =)
    Ich denke für Außenstehende ist es sehr schwer vollkommen nachzuvollziehen wie du dich fühlst, da das alles ja immer subjektiv ist und von Einflüssen beeinflusst wird, die ich/wir nicht kennen. Doch trotzdem sage ich dir dass du nicht vollständig alleine bist! Ein alles wird gut kann ich dir ebensowenig sagen, denn keiner weiß was das Leben bereit hält. Du schreibst, dass du viele Träume hast....lebe deine Träume, auch wenn es schwer erscheint. Gehe tanzen, gehe zum Balett, lass dir das Tattoo stechen, was du schon immer haben wolltest, mach verrückte Dinge, spontanes, Dinge für die dir andere einen Vogel zeigen würden, versuche über deinen Schatten zu springen. Lebe den Tag und entdecke schöne neue Dinge.... Es kingt soviel leichter als es ist, das ist mir auch klar, aber es ist nicht unmöglich. Du weißt, was deine Träume und Ziele sind und ich bin mir sicher, dass du sie auch erreichen kannst. Du bist bisher so stark gewesen...ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du es schaffst aufzustehen und den Stift in die Hand nimmst, die Geschichte deines Leben nach deinem gusto weiterschreibst. Vielleicht ist Hoffnung manchmal naiv, aber deswegen muss man nicht alles aufgeben. Vielleicht kannst du mit diesem "letzten Post" einen Schlussstrich ziehen unter dem, was du gerne aus deinem Leben entfernen möchtest. Vielleicht kannst du diesen Sommer einen klitzekleinen Neubeginn finden. Wahrscheinlich wirst du mich als naiv betiteln, sagen dass ich keine Ahnung habe was abgeht, sinnlose Worte in einem Kommentar an dich richte und mich belächeln. Das ist okay.
    Vielleicht bin ich einfach so jemand, der versucht am Ende doch das positive zu sehen. Ich weiß sehr gut, dass es im Leben nicht alles rosig ist, aber genauso habe ich erlebt, dass es doch irgendwo einen kleinen Lichtblick geben kann. Vielleicht kenne ich nicht genau das, was du erlebst und durchlebst, aber ich kenne auch die schlimmen Seiten des Lebens. Drogen, Kriminalität, Banden, Morde, gefährliche Viertel,Kinder die ihre Familie ernähren, Gewalt....vielleicht sind das eher Seiten des Lebens, die ich über meine Freunde kennenlernen durfte und die mir gezeigt haben in welch einer priviligierten Welt ich aufgewachsen bin. Wahrscheinlich ist es dumm, das zu versuchen zu vergleichen...doch auch sie waren am Boden, manche haben weiter gekämpft, andere wusste nicht mehr weiter, nicht mehr wohin, warteten darauf, dass ihr Leben zu Ende ging.... Sie sind alle so besondere Menschen und ich denke das bist auch du! Trotz deiner Fehler und Probleme. Glaub nicht, nur weil es sie gibt bist du weit weniger wert als andere! Irgendwann lernt jeder, welche die richtigen Freunde sind und wer bleibt und wer geht, auch wenn es weh tut. Egal ob sie dir mit Worten ein Messer in den Rücken rammen und dich demütigen oder ob sie aktiv versuchen dich umzubringen, dich ins Gefängnis zu kriegen und dir alle Schuld aufzuladen. Doch wie du schon sagst, diese Personen die trotz allem bleiben sind die wichtigsten und die schönsten Perlen in deinem Leben. Alle anderen no valen la pena, so schwer das auch manchmal ist.
    Glaub an dich auch wenn es schwe ist! Wenn du an dieser Stelle wieder schreiben magst oder an einer anderen, ich denke viele von uns lese wieder gerne von dir. Und du kannst dich gerne melden, auch wenn da der große Teich dazwischen liegt.... :)
    abrazos
    maría

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    1. ich kann dich zu gut verstehen. mir fehlt auch zu oft die motivation irgendwas zu machen. am ende schieb ich dann auch diese sachen immer so lange vor mir her und immer weiter ohne auf einen grünen zweig zu kommen. oft ist aller anfang das schwerste :/ und allein ist man nicht, aber man fühlt sich so. gestern hatte ich auch so einen Moment. Mich hat n Kumpel aus Chile besucht und als wir uns verabschiedet haben, dann habe ich mich auch plötzlich so leer und allein gefühlt....auch wenn wir beide nicht aus der Welt sind und weiter in Kontakt bleiben. Manchmal ist man miutten unter Menschen und fühlt sich so alleine wie schon lange nicht mehr :(
      Ich hoffe, dass du es bald herausfindest und dass es kein lebe wohl für immer sein wird.
      hast du scon pläne für den sommer?
      fühl dich gedrückt
      abrazos
      maría

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  13. Ich hoffe so sehr, dass du die Hoffnung wählst und dass du vielleicht irgendwann wieder in die bloggerwelt zurückkehrst:) <3

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  14. hallo,
    ich habe sehr lange deinen blog verfolgt, dir versucht mails zu schreiben, ich war so traurig, als du deinen blog geschlossen hattest.. du warst mir, auch wenn ich nur ein anonymus bin, sehr wichtig...
    pass auf dich auf ich wünsche dir alle gut, hoffentlich wirst du irgendwann glücklich und gesund
    viel glück und unmengen umarmungen

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  15. Hey Jacki <3
    Ich dachte, dass ich nie wieder was von dir höre, aber zum Glück war's nicht so und so ganz kann ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass ich vielleicht nochmal was von dir höre.
    Ich freue mich wirklich, dass ich noch was von dir höre, aber ... die Worte klingen wie eine leere Floskel, aber es tut mir so unglaublich Leid, dass es dir so schlecht geht. Wirklich, wenn ich dir den Schmerz irgendwie nehmen - ich würde es sofort machen. Und wenn du mir um zwei Uhr morgens eine Mail schreiben willst, ist das okay. Ich würde mich echt freuen, wenn du dich bei mir meldest, aber ich will mich nicht bei dir melden und dich bedrängen....

    Du bist so ein wundervoller Mensch und ich wünsche es dir, dass du es bald sehen kannst. Ich schicke dir ganz viel Kraft und Liebe vorbei!
    Deine Träume kannst du dennoch verwirklichen! Spare weiter und lass dich dann tätoowieren! Geh zum Ballett und tanzen, genieß es, du kannst es! Und beim Rest sieht's nicht anders aus!
    Ich denke ganz fest an dich und wünsche dir alles erdenklich Gute <3

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Ich freue mich über jeden Kommentar!:)